Kontext: Akkordeon

Sing- und Musikschule
der Stadt Memmingen

Hallhof 5
87700 Memmingen

Tel. 08331/850-138
Fax 08331/850-140
sing.musikschule
@memmingen.de

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    8:30 - 12:30 Uhr
  • Donnerstag
    14:00 - 16:30 Uhr

Lehrerin

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Fachbereich Akkordeon

Ein Zauberkasten, in dem ein ganzes Orchester steckt, das Melodie und Begleitung gleichzeitig spielen kann und in diversen Musikarten zu Hause ist - das ist das Akkordeon. Die durchschlagenden Zungen, die im Akkordeon die Töne erzeugen, wurden erstmals 1200 v. Chr. in China entwickelt. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts entstand unser heutiges Akkordeon. Vielfältige Erfindungen und Experimente trugen dazu bei, dass es heute eine kaum überschaubare Anzahl und Varianten in allen Teilen der Welt gibt, was sich auch in oft sehr eigenwilligen Bezeichnungen, wie z.B. Quetschn oder Ziach, widerspiegelt.

Einer der größten Vorteile des Akkordeons ist seine Transportfähigkeit. Das war auch der Grund, warum dieses Instrument in der Nachkriegszeit mit einer Tastatur statt mit Knöpfen ausgestattet wurde und bei den Pianisten für Ihre abendliche Barmusik sehr beliebt war. Es spielt eine wichtige Rolle in der Volksmusik in vielen Gegenden Europas. In Argentinien gibt es keinen Tango ohne Bandoneon- ein sehr entfernt verwandtes Harmonika-Instrument, das aber einen akkordeonähnlichen Klang hat.

Das Instrument hat durch zeitgenössische Komponisten und entsprechende Werke seinen volkstümlichen Ruf weitgehend wandeln können und damit Eingang in die klassische Literatur gefunden; daneben entstehen immer wieder Gruppen und Bands im Bereich der Folk- oder Weltmusik-Szene, bei denen der Akkordeon-Sound zum individuellen Klangreichtum beiträgt.
Berühmter Vertreter ist z.B. Richard Galliano, der sowohl in der Klassik, als auch im Tango und Jazz zu Hause ist.

Das Akkordeon lässt sich (so wie das Klavier) von 6-106 Jahren lernen.
Es ist genauso ein Solo-Instrument wie für das Zusammenspiel, auch im Akkordeon-Orchester, geeignet.